Offener Brief: Netzwerk Wissenschaftsfreiheit fordert GBV-Direktorin zur Rücknahme der Kündigung auf (Update)

BdK-Leiter Wolfgang Fenske zwischen den Regalen seiner Bibliothek

Seit der Nachricht vom Ausschluß der Bibliothek des Konservatismus (BdK) aus dem Gemeinsamen Bibliotheksverbund (GBV) zum 31. Dezember 2025 protestieren Professoren, Publizisten und Medienschaffende gegen den Versuch, Wissenschafts- und Meinungsfreiheit in Deutschland einzuschränken.

UPDATE: Das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit hat die Direktorin des GBV Regine Stein am 4. Dezember 2025 in einem Offenen Brief aufgefordert, die Kündigung der BdK unverzüglich zurückzunehmen:

Sollte der Ausschluss der BdK aus dem GBV umgesetzt werden, würden die Bestände der BdK nicht mehr im Internet recherchierbar sein. Auch vor Ort, im Lesesaal der BdK, wäre keine Literaturrecherche mehr möglich, zumal die Bestände der Mitgliedsbibliotheken durch den GBV verwaltet werden. Die BdK würde ihre Sichtbarkeit verlieren. Der GBV als Betrieb des Landes Niedersachsen wird damit seiner Aufgabe als öffentlich-rechtliche Institution nicht gerecht. Wir, die Unterzeichner, sehen in der unbegründeten Kündigung einer langjährigen Mitgliedsbibliothek einen schwerwiegenden Eingriff in die Wissenschaftsinfrastruktur und mithin die Wissenschaftsfreiheit.“ (Link)

Dem Aufruf haben sich bisher über 250 Gelehrte aus ganz Deutschland und darüber hinaus angeschlossen. (Stand: 05.12.2025)

Der Leiter der BdK, Dr. Wolfgang Fenske, bittet angesichts der bevorstehenden juristischen Auseinandersetzung weiterhin um Unterstützung. Wer der BdK aus dieser Krise helfen möchte, kann das >>>hier<<< tun.

Alternativ finden Sie hier unser Spendenkonto:

Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung
IBAN: DE15 1009 0000 2125 2750 04
BIC: BEVODEBB

Spenden sind steuerlich abzugsfähig. Vielen Dank!

 

Pressespiegel (chronologisch in Auswahl):

Wie eine konservative Bibliothek ausgeschaltet werden soll (Sabrina Moritz, Junge Freiheit, 20.11.2025)

Stellungnahme des Netzwerks Wissenschaftsfreiheit (Post auf X, 20.11.2025)

Sind Bücher gefährlich? Die Verbannung einer konservativen Bibliothek aus der öffentlichen Wahrnehmung ist ein Armutszeugnis (Morten Freidel, NZZ, 21.11.2025)

„Kampf gegen rechts reicht bis in die Bibliotheken“ (Norbert Bolz, WELT TV, 21.11.2025; ab Minute 5)

Deleting the Right: A Digital Book-Burning in Berlin (Lauren Smith, The European Conservative, 21.11.2025)

Verbannung für konservative Literatur (Redaktion, Tichys Einblick, 21.11.2025)

Falsche Gesinnung? Der Bibliothek des Konservatismus geht es an den Kragen (Stefan Fuchs, Die Tagespost, 21.11.2025)

KAS, BpB & BdK: Der Kulturkampf fängt gerade erst an (Ulf Poschardt, WELT, 22.11.2025)

Bibliothek des Konservatismus: Die ausgeschlossenen Bücher (Lorenz Jäger, WELT, 25.11.2025)

Bibliothekenverbund vs. Bibliothek des Konservatismus – Ein Wissenschaftsministerium macht Bücher unsichtbar (Ferdinand Knauß, Cicero, 25.11.2025)

Bibliothek des Konservatismus als Ziel im Cancel-Culture-Kulturkampf (Ansgar Graw, The European, 30.11.2025)

Zu rechts? Warum eine Bibliothek aus Berlin gegen das Land Niedersachsen klagt (Timon Naumann, HAZ, 02.12.2025)

Offener Brief des Netzwerks Wissenschaftsfreiheit an die Direktorin des GBV Regine Stein (Post auf X, 04.12.2025)

Netzwerk Wissenschaftsfreiheit: Streit um Bibliothek des Konservatismus spitzt sich zu (dpa-Meldung, Tagesspiegel, 05.12.2025)

Die Bibliothek des Konservatismus (BdK) ist ein Ort konservativen Denkens und Schaffens in Berlin. Sie dient gleichermaßen dem Sammeln und Erhalten konservativer Literatur, wie der Weiterentwicklung konservativen Gedankenguts durch Vorträge und Publikationen.

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