Alexander Rahr: Rußland – Das „andere“ Europa

//Alexander Rahr: Rußland – Das „andere“ Europa

Mittwoch, 8. Mai 2019, 19 Uhr: Vortrag mit Diskussion
Eintritt 5 Euro pro Person (ermäßigt 3 Euro) an der Abendkasse

Alexander Rahr (Foto: Privat)

Rußland sieht in Europa seine historische Heimat, teilt aber die „liberalen Werte“, die von den EU-Eliten als Voraussetzung für den Eintritt in die westliche Wertegemeinschaft erachtet werden, nur bedingt. Rußland hat nach dem Fall des Kommunismus vor 30 Jahren ein eigenes Wertemodell entwickelt, das ein führender Politiker im Kreml einmal als „Putinismus“ bezeichnet hat. Das neue Buch des deutsch-russischen Historikers und Politikberaters Alexander Rahr „2054: Putin decodiert“ analysiert die traditionalistische und geistige Europaidee Rußlands mittels einer fiktiven Zeitreise durch 500 Jahre russische Geschichte.

Eingehend werden die Ursachen der Konflikte zwischen Rußland und dem Westen behandelt, die Europa in der Ukraine-Krise 2014 vor einen Kalten Krieg 2.0 gestellt haben. Der Autor wagt auch eine Prognose über die künftige Rolle Rußlands in einer multipolaren Welt, in der die bisherige westliche Dominanz reduziert sein wird.

Alexander Rahr, 1959 in Taipeh geboren, ist Osteuropa-Historiker, Politologe, Publizist und einer der führenden deutschen Rußlandexperten. Nach dem Studium in München war er ab 1982 als Analytiker tätig, darunter 18 Jahre lang für die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP). 2004 bis 2015 saß er im Lenkungsausschuß des Petersburger Dialogs. Er ist Autor mehrerer Sachbücher, u. a. „Der kalte Freund. Warum wir Russland brauchen“ (2011). Rahr ist Träger des Bundesverdienstkreuzes.

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2019-03-28T12:32:34+01:00