Cora Stephan

Die „Normalen“ stellen die Mehrheit im Lande. Oft ein bißchen spießig, verheiratet, ein bis zwei Kinder, Eigenheim, geregeltes Einkommen, verläßliche Steuerzahler. Gutmütige Menschen, die das Abweichende schätzen, das sie sich selbst längst nicht mehr erlauben. Weltoffen und bunt, tolerant bis zur Selbstaufgabe, und sie haben es sich lange geduldig gefallen lassen, zum Auslaufmodell erklärt zu werden. Doch das ist vorbei. Sie wehren sich – durch stille Verweigerung oder über den Wahlzettel. Lob des Normalen ist kein „Zurück zu vergangenen Verhältnissen“, sondern die Wiedergewinnung des Sinns für die Wirklichkeit – für das Bewährte.

Cora Stephan, geboren 1951, ist eine deutsche Publizistin und Schriftstellerin und promovierte Politikwissenschaftlerin. Sie schreibt Essays, Kritiken und Kolumnen und hat neben zehn Sachbüchern mehr als ein Dutzend Romane veröffentlicht. 2011 erschien „Angela Merkel. Ein Irrtum“, 2020 ihr zeithistorischer Roman Margos Töchter und zuletzt 2021 Lob des Normalen – Vom Glück des Bewährten.

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