Mittwoch, 22. Januar 2020, 19 Uhr: Buchvorstellung
Eintritt 5 Euro pro Person (ermäßigt 3 Euro) an der Abendkasse.

Helmut Matthies (Foto: idea/Wolfgang Köbke)

Jede Zeit hat ihr Bild von Gott. Vor 100 Jahren galt er als streng, zornig und patriotisch. Die Hölle war eine reale Endstation. Heute stellt sich das linksliberale Milieu Gott als friedensbewegt, feministisch und multireligiös vor. In theologisch liberalen Kreisen warnt er als Prophet auch mal, in evangelikalen ist er als Sohn Gottes lieb und in vielen charismatischen Kreisen vor allem ein Heilmacher. Wer aber ist Gott tatsächlich? Er ist auf jeden Fall souverän. Das kennzeichnet ihn in der Bibel mehr als alles andere. Gott ist Gott. Das einzige Gebet, das er zu 100 Prozent erhört, findet sich im Vaterunser: „Dein Wille geschehe“. Und da kann Gott eben auch ganz anders handeln, als wir uns das wünschen.

Helmut Matthies berichtet als Journalist und Zeitzeuge über bewegende Erfahrungen, die evangelikale und liberale Denkfiguren über den Haufen werfen. Gott paßt in keine Schublade und in kein Konzept. Er ist der ganz Andere. Und wo das persönliche Verstehen an seine Grenzen kommt, da bleibt nur das Vertrauen: das Vertrauen, daß Gott gut und in allen Nöten gegenwärtig ist. Das Buch bricht mit liebgewordenen Tabus. Ent-Täuschungen aber befreien von Täuschungen. Sie führen zurück zur biblischen Wahrheit. So kann es zu neuem Vertrauen in die biblische Botschaft kommen.

Helmut Matthies, geboren 1950, ist Theologe, Pfarrer und Jounalist. Er studierte evangelische Theologie in Berlin, Hamburg und Heidelberg und war auch Gasthörer an der katholischen Hochschule St. Georgen. 1978 begann er zunächst bei der DPA und übernahm dann die Leitung der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, die er bis 2017 inne hatte und deren ehrenamtlicher Vosrtsandvorsitzender er noch heute ist. Neben seine zahlreichen jounalistischen Artikeln verfaßte er auch mehre Bücher u. a. das „Rotbuch Kirche“ (1976 zusammen mit Jens Motschmann) und aktuell „Gott kann auch anders – Und was ich sonst noch erfahren habe“ (2019).

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