Karlheinz Weißmann: Moeller van den Bruck – Der konservative Revolutionär
Mittwoch, 22. April 2026, 19 Uhr (Einlaß ab 18.15 Uhr): Buchvorstellung
Eintritt 10 Euro pro Person (ermäßigt 5 Euro) an der Abendkasse

Karlheinz Weißmann (Foto: Junge Freiheit)
Arthur Moeller van den Bruck (1876–1925) hat in der Zwischenkriegszeit maßgeblichen Einfluß auf die konservative Intelligenz in Deutschland ausgeübt. Er war so etwas wie das Schulhaupt ihrer „jungkonservativen“ Richtung. Dann folgte nach einer kurzen Phase, in der sich das NS-Regime verschiedene Elemente aus Moellers Denken anzueignen suchte, die Verfemung eines Mannes, der im Ruch stand, ein „Reaktionär“ zu sein, nach 1945 dann das Verdammungsurteil, Moeller habe zu den „Wegbereitern des Faschismus“ gehört.
Der gewachsene zeitliche Abstand könnte sachlichere Urteile ermöglichen. Den Anlaß dazu bieten der 150. Geburtstag Moellers am 23. April und die Veröffentlichung des neuen Buches von Karlheinz Weißmann, das im April in der Schriftenreihe Erträge der Bibliothek des Konservatismus unter dem Titel Moeller van den Bruck – Der konservative Revolutionär erscheint. Es behandelt einerseits die Biographie Moellers, andererseits die Entwicklung seiner Vorstellungen. Dabei geht es Weißmann vor allem um den inneren Zusammenhang zwischen den frühen Schriften und den späteren Arbeiten, aber auch um die Korrektur gewisser hartnäckiger Irrtümer im Hinblick auf Moellers Buch „Das dritte Reich“ oder seine „Ostorientierung“ und um die Frage, wieso ein Autor, der in vielerlei Hinsicht so zeitgebunden war, zum Stichwortgeber oder zur mythischen Figur für eine „neue Rechte“ außerhalb Deutschlands werden konnte.
Der Historiker Karlheinz Weißmann gilt als einer der klügsten Köpfe des deutschen Konservatismus. Er hat über zwei Dutzend Bücher und unzählige Beiträge in Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht. Geboren 1959 in Northeim, hat Weißmann Evangelische Theologie und Geschichte studiert und wurde 1989 mit einer Dissertation zur politischen Symbolik der deutschen Rechten promoviert. Fast 40 Jahre lang war er im niedersächsischen Schuldienst tätig. Das Magazin CATO erscheint unter seiner ständigen Mitarbeit.
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