Marc Jongen: Was ist Avantgarde-Konservatismus? Lehren aus Moderne und Hypermoderne

//Marc Jongen: Was ist Avantgarde-Konservatismus? Lehren aus Moderne und Hypermoderne

Mittwoch, 16. Januar 2019, 19 Uhr: Vortrag mit Diskussion
Eintritt 5 Euro pro Person (ermäßigt 3 Euro) an der Abendkasse.

Themenreihe
Konservativ heute

Marc Jongen (Bild: A. Melde / Deutscher Bundestag)

Konservative sehen sich häufig dem Vorwurf ausgesetzt, ängstlich am Althergebrachten festzuhalten, die Reflexion zu scheuen und generell zu vergangenheitsorientiert zu sein. Führt aber eine gründliche Analyse der kulturellen und gesellschaftlichen Lage gerade mit modernsten Denkmitteln nicht zu Positionen, die als „konservativ“ gelten müssen?

Steht also – umgekehrt gesehen – der Konservatismus nicht vor der Herausforderung, wesentliche Lektionen der Moderne und Hypermoderne in sich aufzunehmen? Es gilt die These, daß nur ein solcher „Avantgarde-Konservatismus“ den Kampf um die kulturelle Hegemonie gewinnen kann.

Marc Jongen, geboren 1968 in Meran, studierte Philosophie, Geschichte und Volkswirtschaft in Wien. 2009 promovierte er an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung (HfG) in Karlsruhe in Philosophie. Marc Jongen wurde 2011 in Deutschland eingebürgert. Zwischen 1996 und 1999 war er Kulturredakteur der Neuen Südtiroler Tageszeitung in Bozen und 2003 bis 2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter für Philosophie und Ästhetik an der HfG Karlsruhe. 2017 wurde er für die AfD in den Deutschen Bundestag gewählt. Veröffentlichungen u. a. „Nichtvergessenheit. Tradition und Wahrheit im transhistorischen Äon“ (2009), „Das Wesen spiritueller Erkenntnis“ (1998) und Mitherausgeber der Festschrift für Peter Sloterdijk.

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2018-12-11T15:34:41+00:00