Matthias Bath: Die Berlin-Blockade 1948/49 – Stalins Griff nach der deutschen Hauptstadt

//Matthias Bath: Die Berlin-Blockade 1948/49 – Stalins Griff nach der deutschen Hauptstadt

Mittwoch, 27. Juni 2018, 19 Uhr: Buchvorstellung
Eintritt 5 Euro pro Person (ermäßigt 3 Euro) an der Abendkasse.

Matthias Bath

Berlin, 24. Juni 1948: Stalin riegelt die Westsektoren der besetzten deutschen Hauptstadt ab. Mit Gewalt will der sowjetische Diktator die noch vom Krieg geschwächte Berliner Bevölkerung und die bisherigen Kriegsalliierten in deren Sektoren durch eine totale Blockade zur politischen und wirtschaftlichen Aufgabe bringen und ganz Berlin in den sowjetischen Machtbereich zwingen. Die erste große Krise zwischen den ehemaligen Weltkriegs-Alliierten spitzt sich dramatisch zu und droht in einen neuen militärischen Weltkonflikt zu eskalieren. Berlin und die Welt erleben von nun an elf atemlose Monate voller Gefahren, Entbehrungen und dem Willen der Eingeschlossenen, der Blockade unter allen Umständen zu widerstehen. Die Antwort der Westalliierten: Die Luftbrücke. Ein neuer Berlin-Mythos – jener der von der „Freien Welt“ nicht aufgegebenen Stadt – wird geboren. Der Autor zeichnet in dem vorliegenden, reich illustrierten, Jubiläumsband die dramatischen Ereignisse vor 70 Jahren und den Alltag der Berliner nach und läßt dabei Augenzeugen berichten.

Dr. jur. Matthias Bath, 1956 in Berlin geboren, Studium der Rechtswissenschaft und Geschichte an der FU Berlin, von 1988–2017 als Staatsanwalt im Justizdienst des Landes Berlin tätig, als Fluchthelfer 1976 in der DDR verhaftet und bis zu einem Gefangenenaustausch im Jahre 1979 unter anderem im Gefängnis der DDR-Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen inhaftiert. Verfasser von Büchern über seine Hafterfahrung und historische Themen, u. a. sein aktuelles Werk „Die Berlin-Blockade 1948/49: Stalins Griff nach der deutschen Hauptstadt und der Freiheitskampf Berlins“ (2018).

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2018-05-23T09:55:53+00:00