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Salahdin Koban (Foto: Harry Schnitger)

Deutschland wirkt wie eine Nation, die eigentlich keine sein will, und das in Zeiten großer Verunsicherung: Flüchtlingskrise, Außenpolitik, Militär und die sich in rasender Geschwindigkeit verändernde globale Wirtschaft. Das Land steht vor großen Herausforderungen. Doch die deutsche Politik begeht aus Angst vor den Schatten der Vergangenheit lieber kulturellen Selbstmord, statt ein tragfähiges Gesellschaftsmodell für die Zukunft zu entwerfen.

Salahdin Koban, Deutscher mit kurdischen Wurzeln und konservatives Mitglied der CDU, analysiert in seinem Buch die deutsche Identitätskrise. In provokanten Thesen erklärt er Ansätze wie „Multikulti“ und „Politik für Minderheiten“ für gescheitert und fordert ein Umdenken: Die moralische Selbstzerfleischung Deutschlands gefährdet Sicherheit, Zusammenhalt und Wohlstand unserer Gesellschaft. Denn Heimatverbundenheit, eine gelebte, gemeinsame deutsche Kultur und ein gesunder Patriotismus schaffen Abhilfe bei der Verunsicherung der Menschen angesichts dieser Herausforderungen. Sie wirken der Spaltung der Gesellschaft in „rechts“ und „links“ entgegen und helfen neuen Bürgern beim Ankommen in dieser Gesellschaft.

Salahdin Koban ist gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann und studiert Politikwissenschaft. Seit 2010 ist er Mitglied der CDU und der Jungen Union. Im September 2017 war er bei den Bundestagswahlen selbst Listenkandidat in Baden-Württemberg. Sein Hauptpolitikfeld ist die Außenpolitik, Schwerpunkt Naher und Mittlerer Osten. Er schreibt eine regelmäßige Kolumne für den wichtigsten kurdischen Nachrichtensender Rudaw und ist Mitglied der DGAP, der Europa-Union und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft. Sein Buch „Deutschlands freiwilliger Untergang – Identitätskrise einer Nation, die keine sein will“ (2020) ist gerade erschienen.