Alexander Gauland über das Verhältnis der AfD zu den Konservativen

//Alexander Gauland über das Verhältnis der AfD zu den Konservativen

„Es bringt nichts, geschlagene Schlachten zu schlagen

Alexander Gauland (Mi.) in der Diskussion mit Dieter Stein (li.) und Felix Krautkrämer

Alexander Gauland (Mi.) in der Diskussion mit Dieter Stein (li.) und Felix Krautkrämer

Vor einem mit rund 110 Besuchern restlos gefüllten Lesesaal stellte sich Alexander Gauland, stellvertretender Sprecher der Alternative für Deutschland (AfD), am 24. April 2014 einer Podiumsdiskussion zu der Frage: „Die Alternative für Deutschland – eine Alternative auch für Konservative?“. Mit auf dem Podium saßen Dieter Stein, Chefredakteur und Geschäftsführer der Wochenzeitung Junge Freiheit, sowie Felix Krautkrämer, Journalist und Autor der Broschüre „Aufstieg und Etablierung der Alternative für Deutschland – Geschichte, Hintergründe und Bilanz einer neuen Partei“, die im Laufe des Abends vorgestellt wurde.

Weit gespannt waren die Themen der Diskussion, an der sich im zweiten Teil auch das Publikum kontrovers beteiligte: Vom russischen Vorgehen in der Ukraine über die Option eines europäischen Freihandelsabkommens mit den USA bis hin zu der Frage, mit welchen anderen eurokritischen Parteien die AfD im Europäischen Parlament womöglich zusammenarbeiten werde, blieb kaum ein aktuelles Thema ausgespart.

Teils kritisch, teils zustimmend wurden die abwägenden Positionen Gaulands gewürdigt, die er etwa hinsichtlich der Abtreibungsdiskussion bezog. Es bringe nichts, geschlagene Schlachten immer wieder neu zu schlagen. Auch im Hinblick auf das Gender Mainstreaming müsse man zwischen den verschiedenen Deutungen dieses Schlagwortes unterscheiden. „Wir haben dazugelernt“, so Gauland.

2017-05-19T11:34:02+00:00