Explodierende Kriminalität hat kulturelle Hintergründe

Der Kriminalpsychologe Professor Frank Urbaniok sprach über die „Schattenseiten der Migration“

Frank Urbaniok erläutert die hohe Kriminalität bestimmter Gruppen von Migranten

Am 3. Juni 2026 sprach der Forensische Psychiater und Honorarprofessor an der Universität Konstanz, Frank Urbaniok, über die Kriminalität von Migranten und Flüchtlingen im deutschsprachigen Raum, die durch die unkontrollierte Masseneinwanderung in den letzten Jahren explosionsartig gestiegen sei. Sein besonderes Augenmerk gilt dabei der Gewaltkriminalität. Dabei lasse sich anhand der Zahlen feststellen, daß bestimmte kulturelle Gruppen eine besonders hohe Kriminalitätsquote aufwiesen, was er in seinem Buch Schattenseiten der Migration – Zahlen, Fakten, Lösungen ausführlich darstellt.

Urbaniok, der 25 Jahre lang als Chefarzt des Psychiatrisch-Psychologischen Dienstes im Justizvollzug des Kantons Zürich tätig war, erblickt einen Grund dafür in tiefsitzenden kulturellen Prägungen, die nicht an der Landesgrenze aufgegeben, sondern in der Gruppe tradiert würden. Als Beispiele nennt er die unter Immigranten verbreitete die Meinung, daß islamisches Recht grundsätzlich Vorrang gegenüber weltlichem Recht habe, oder auch die Vorstellung, daß Frauen weniger wert seien als Männer und über sie einfach verfügt werden könnte.

Ferner berichtete er von der Struktur der Insassen der größten Schweizer Strafanstalt Pöschwies, die repräsentativ die Schwerkriminalität abbilde. Von den 320 Insassen seien 224 Ausländer, und von den 96 Schweizern hätten 47 Migrationshintergrund. Das würde bedeuten, daß dieses Gefängnis ohne Migration mit nur 15 Prozent der Plätze auskommen würde.

Ein wesentliches Problem sieht er in der ideologischen Verblendung in der Debatte. Er kritisiert, daß Kriminalitätsstatistiken nicht offen kommuniziert würden,  da die hohen Kriminalitätszahlen von Afghanen, Marokkanern, Irakern, Serben oder Türken der Bevölkerung angeblich nicht zugemutet werden könnten.

Gleichzeitig würden statistische Daten und Zusammenhänge mit argumentativen Tricks manipuliert. So sei eine gängige Behauptung, die Kriminalstatistik sei bei Immigranten deshalb so hoch, weil „Mohammed“ häufiger angezeigt werde als „Moritz“. Demgegenüber macht Urbaniok darauf aufmerksam, daß es sich bei Kapitalverbrechen um Offizialdelikte handle, die von Amts wegen – also auch ohne Vorliegen einer Anzeige – verfolgt würden. Die Polizei an Berliner Brennpunkten habe im Gegenteil das Problem, daß zu wenig angezeigt werde, denn viele Menschen würden sich gar nicht mehr trauen, eine Aussage zu machen.

Vor diesem Hintergrund bemängelt er auch die Qualität der Gutachten. Er selbst habe schon tausende psychiatrische Gutachten über Straftäter geschrieben. Sinn eines Gutachtens sei, zu verstehen, warum jemand straffällig werde. Wenn es gut gemacht werde, könne es eine große Hilfe sein. Doch die meisten Gutachten würden eine schlechte Qualität aufweisen.

Er gehöre keiner Partei an und sehe sich als praktisch orientiert und aufklärerisch. Um der aktuellen Probleme Herr zu werden, plädiert Urbaniok für eine „intelligente Migration“. Der Integrationsdruck sei zu erhöhen, das individuelle Recht auf Asyl solle durch ein Kontingentsystem mit festen Obergrenzen ersetzt werden. Asylverfahren dürften nicht mehr im Inland durchgeführt werden, sondern an der Grenze oder in Drittstaaten.

 

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