Für ein menschenwürdiges Leben von der Zeugung bis zum natürlichen Tod

//Für ein menschenwürdiges Leben von der Zeugung bis zum natürlichen Tod

Vortrag von Alexandra Maria Linder und Buchvorstellung mit Hartmut Constien

Alexandra Maria Linder bei ihrem Vortrag

Alexandra Maria Linder bei ihrem Vortrag

Zur Begleitveranstaltung für den Marsch für das Leben 2015 fanden sich am 19. September 2015 rund 90 Gäste in der Bibliothek des Konservatismus ein. Unter dem Titel „Perfekt, gewollt, pünktlich – Wann ist ein Kind ein Mensch?“ sprach zunächst die stellvertretende Bundesvorsitzende der Aktion Lebenrecht für Alle über die Entmenschlichung und Verfügbarmachung des Kindes vor der Geburt, die seit Jahrzehnten betrieben werde. Ideologisch ausgerichtete Organisationen wie „Planned Parenthood International“ und ihr deutscher Kooperationspartner „Pro Familia“ verwendeten den Begriff „Kind“ erst mit der Geburt. Durch neuartige, immer frühere Untersuchungsmethoden, durch künstliche Befruchtung mit Präimplantationsdiagnostik und Propagierung eines „Menschenrechts auf Abtreibung“ werde die Entmenschlichung immer weiter ausgedehnt, so Linder weiter. Eindrücklich schilderte sie den Umgang mit ungeborenen Kindern, deren Zellen teilweise in der medizinischen Forschung „weiterverwertet würden.

Alexandra Maria Linder stellte vor diesem Hintergrund klar, daß die Lebenschutzbewegung eben nicht ein Anti-Bewegung sei, sondern für ein menschenwürdiges Leben von der Zeugung bis zum natürlichen Tod eintrete.

Hartmut Constien (li.) und Manfred Libner

Im Anschluß stellte Hartmut Constien, Theologischer Mitarbeiter des Regensburger Instituts Papst Benedikt XVI., das von ihm mitherausgegebene Buch „Benedikt XVI. – Diener Gottes und der Menschen“ (Schnell & Steiner 2015) vor. Moderiert von Manfred Libner, Geschäftsführer der Stiftung Ja zum Leben (Meschede), schlug Constien einen Bogen vom Pontifikat Benedikts über seine Kritik des westlichen Werterelativismus hin zu den Fragen des Lebensschutzes. Die seit Mitte der siebziger Jahre weltweit entstehenden Bewegungen für das ungeborene Leben habe Benedikt XVI. mit stärkenden Worten und Taten unterstützt und gefördert. Das unüberhörbare und international vielfältig fruchtbare Plädoyer seines Pontifikats habe entscheidend dazu beigetragen, daß sich Christen auf allen Kontinenten in Gesellschaft und Politik für das Recht auf Leben von der Zeugung bis zum natürlichen Tod vehement einsetzen und dies als christlichen Auftrag in der Welt verstehen, so Constien.

 

 

2017-05-19T11:33:53+00:00