Oliver Janich über die Vereinigten Staaten von Europa

//Oliver Janich über die Vereinigten Staaten von Europa

Eine Ideologie, die in unheilvolle Zeiten zurückreicht  

Oliver Janich (re.) mit Moderator Ronald Gläser bei der Aussprache zur Buchvorstellung

Oliver Janich (re.) mit Moderator Ronald Gläser bei der Aussprache zur Buchvorstellung

Die Kritik an der Europäischen Union (EU) und ihrem Anspruch, immer größere Bereiche des privaten Lebens zu regulieren, ist weit verbreitet. Merkwürdig bleibt dabei die Erfahrung, daß es trotz einer breiten Skepsis gegenüber der EU kaum politische Erfolge bei dem Versuch gibt, dem heranrollenden Superstaat in die Speichen zu greifen und die voranschreitende Entmündigung der Bürger zu verhindern. Die Frage, wer Urheber und Nutznießer dieser Entwicklung ist, liegt nahe.

Oliver Janich, libertärer Journalist, in der Vergangenheit tätig unter anderem für Focus Money und Süddeutsche Zeitung, zeichnet in seinem Buch Die Vereinigten Staaten von Europa – Geheimdokumente enthüllen: Die dunklen Pläne der Elite, das er am 9. Oktober 2014 vor über 100 Zuhörern in der Bibliothek des Konservatismus vorstellte, die Entstehungsgeschichte der Ideologie eines europäischen Einheitsstaates mit gemeinsamer Währung und Regierung bis in die Zeit des Nationalsozialismus und des Bolschewismus nach. Seine These: „Die Vereinigten Staaten von Europa sollen als Vorbild für eine ‚Neue Weltordnung‘ dienen, in der nicht mehr der Einzelne über sein Schicksal entscheidet, sondern jeder Lebensbereich von Politikern und Bürokraten bis ins Kleinste geregelt ist.“

Die von dem Berliner Journalisten Ronald Gläser moderierte Aussprache drehte sich insbesondere um die Frage nach den heutigen Protagonisten einer Ideologie, die offenbar in unheilvolle Zeiten zurückreicht.

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2017-05-19T11:34:00+00:00