Veranstaltungen

Sämtliche Veranstaltungen finden in der Bibliothek des Konservatismus, Fasanenstraße 4, 10623 Berlin (Charlottenburg) statt. Anmeldung erforderlich.

Anmeldungen richten Sie bitte an:

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  • Mittwoch, 29. Mai 2024, 19 Uhr: Vortrag mit Diskussion

    Die Wissenschaftsfreiheit ist gegenwärtig Angriffen ausgesetzt, die unter dem Begriff der akademischen „Cancel Culture“ subsumiert werden. Der Siegener Philosoph Dieter Schönecker wird am 29. Mai 2024 Grundlagen und Grenzen der Wissenschaftsfreiheit aufzeigen und herausarbeiten, von wem diese derzeit bedroht wird. Im Wintersemester 2018/19 hatte er durch die Einladung von Norbert Bolz, Egon Flaig, Marc Jongen und Thilo Sarrazin zu einer Vortragsreihe zum Thema Meinungsfreiheit bundesweit für Furore gesorgt und die Debatte in Deutschland mit angestoßen.

  • Mittwoch, 12. Juni 2024, 19 Uhr: Buchvorstellung

    In seinem neuen Buch „Linke Intellektuelle im Dienst des Totalitarismus. Wie die Kunstavantgarde den Weg für die Woke-Bewegung bereitete ‒ das Beispiel John Cage“ zeigt Tom Sora am 12. Juni 204 anhand fundierter Quellen, wie zielstrebig und systematisch Avantgardekünstler, die Feinde der freien, demokratischen Gesellschaft waren, vorgegangen sind, um der radikalen Linken an die Macht zu verhelfen. Sein Buch betreibt Ursachenforschung und ist daher von höchster Aktualität.

  • Mittwoch, 26. Juni 2024, 19 Uhr: Vortrag mit Diskussion

    Ernst-Wolfgang Böckenförde, Rechtsphilosoph und späterer Verfassungsrichter, formulierte 1964 das nach ihm benannte Diktum, wonach der freiheitliche, säkularisierte Staat von Voraussetzungen lebe, die er selbst nicht garantieren könne. Der Münchner Ethiker Christoph Lütge stellt Böckenfördes Ausgangsfrage von einst heute neu und bezieht am 26. Juni 2024 zu der Frage Stellung, was unsere zunehmend gespaltene Gesellschaft zusammenhalten könne.

  • Mittwoch, 10. Juli 2024, 19 Uhr: Buchvorstellung

    Die junge woke Generation dominiert die gesellschaftspolitischen Debatten. Wie konnte es so weit kommen? Pauline Voss entschlüsselt am 10. Juli 2024 die Machttechniken der „Generation Krokodilstränen“ und nimmt zu diesem Zweck eine Neuinterpretation des Philosophen Michel Foucault vor: Darin zeigt sie auf, warum Foucaults Theorien keineswegs als Legitimation für die totalitäre Wokeness dienen können, sondern – im Gegenteil – diese vielmehr delegitimieren.

  • Mittwoch, 28. August 2024, 19 Uhr: Buchvorstellung

    Die Debatte um Raubkunst und Restitution erhielt ungeahnte Aufmerksamkeit durch einen französischen Regierungsbericht zur Möglichkeit einer Rückgabe afrikanischer Güter. In Deutschland führte er zu dem Entschluß einer Eigentumsübertragung der sogenannten Benin-Bronzen, wodurch das Prinzip der Unveräußerlichkeit öffentlichen Kulturbesitzes zugunsten der Restitution in den Hintergrund trat. Am 28. August 2024 erklärt Patrick Bahners den Mechanismus, der die öffentliche Debatte vorantreibt, bei der Kunst zum Thema eines quasi-religiösen moralischen Enthusiasmus wird.