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Willkommen in der Bibliothek des Konservatismus!

Alexander Grau „Entfremdet“ jetzt online!

Am 14. September 2022 stellte der Philosoph Alexander Grau sein Buch „Entfremdet – Zwischen Realitätsverlust und Identitätsfalle“ vor. Sehen Sie hier das Video seines Vortrags in voller Länge.

Ernst Jünger als Anarch

Am 28. September 2022 sprach der Schriftsteller und politische Vertreter eines Anarchokapitalismus, Stefan Blankertz, über den Dichter Ernst Jünger. Blankertz stellte seine Lesart von Jüngers philosophischer Figur des Anarchen vor und plädierte für eine alternative Rezeption Jüngers. Dieser habe sich den gesellschaftlichen Verhältnissen entzogen, diese aber nicht stabilisieren geschweige denn frühere Formen wiederherstellen wollen.

Realitätsverlust als ideologisches Programm

Der Philosoph Alexander Grau stellte am 14. September 2022 sein neues Buch „Entfremdet – Zwischen Realitätsverlust und Identitätsfalle“ vor. Grau analysiert anhand zeitgenössischer Phänomene die Suche des Einzelnen nach Authentizität und deutet diese als eine Folge der zunehmenden Entfremdung.

Markus Schürer „Menschenwürde und Menschenpflicht“ jetzt online!

Am 31. August 2022 stellte der Historiker Markus Schürer seinen Artikel „Menschenwürde und Menschenpflicht“ aus der aktuellen Ausgabe von CATO – Magazin für neue Sachlichkeit (5/2022) vor. Sehen Sie hier das Video seines Vortrags in voller Länge.

Die Bibliothek des Konservatismus

Die Bibliothek des Konservatismus ist zugleich Denkfabrik und Ideenschmiede, Ort für Wissenschaft und Forschung sowie Raum für Veranstaltungen und Begegnungen.

Hier werden alle wichtigen Quellen- und Sekundärtexte über Theorie und Gestalt des Konservatismus in Deutschland, Europa und der Welt gesammelt, vorgehalten und kontinuierlich katalogisiert. Zehntausende Werke bekannter und weniger bekannter Philosophen, Politiker, Literaten, Künstler und Publizisten des Konservatismus seit 1789 bis in die Gegenwart werden so der Öffentlichkeit in systematischer Aufstellung nach und nach zugänglich gemacht.

Hinzu kommt ein Bestand von über 500 Zeitungen und Zeitschriften aus Geschichte und Gegenwart, davon mehr als 70 laufende. Ein im Aufbau begriffenes Archiv stellt der Forschung wertvolle Nachlässe und Korrespondenzen zur Verfügung. Mit der Schriftenreihe ERTRÄGE dokumentiert die Bibliothek Vorträge, die in ihr gehalten wurden, sowie wissenschaftliche Arbeiten, die in Anbindung an sie entstanden sind.

Getragen von der Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF), präsentiert die Bibliothek des Konservatismus damit einen in Europa einzigartigen Bestand an Literatur aus allen Bereichen konservativen Denkens und Schaffens.

Die FKBF

Die gemeinnützige Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF) wurde im Jahr 2000 von Caspar Freiherr von Schrenck-Notzing in München gegründet. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Bildung, Erziehung, Kultur, Wissenschaft und Forschung. Dabei erstreckt sich die Förderung, der Stiftungssatzung entsprechend, insbesondere auf konservative Bildung und Forschung, Kultur und internationale Zusammenarbeit. Darüber hinaus bemüht sich die FKBF, auf das Anliegen der Stiftung in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen.

Die Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung entspricht ihrem satzungsgemäßen Auftrag durch Unterstützung verschiedener Projekte. Insbesondere trägt sie die Bibliothek des Konservatismus und beteiligt sich seit 2007 an der Vergabe des Gerhard-Löwenthal-Preises für Journalisten.

Darüber hinaus gibt sie fallweise eigene Publikationen heraus, wie beispielsweise den 2011 erschienenen Auswahlband Konservative Publizistik, der wichtige Texte des Stifters Caspar von Schrenck-Notzing aus den Jahren 1961 bis 2008 vereinigt.

Desweiteren liegen mehrere Bände der im Berliner Wissenschaftsverlag Duncker & Humblot erschienenen Schriftenreihe Studien und Texte zur Erforschung des Konservatismus (STEK) vor.