Bibliothek des Konservatismus2018-08-17T09:37:11+00:00

Bewahren, was immer gilt.

Ergründen, was Bedeutung hat.

Schaffen, was sich zu erhalten lohnt.

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Willkommen in der Bibliothek des Konservatismus!

Das Parlament muß wieder Treuhänder der Bürger sein

Der Berliner Jurist Markus C. Kerber sprach am 13. Februar 2019 zum Thema „Ist Deutschland in guter Verfassung? Institutionelle Pathologien und ihre Heilung“. Zunächst wurden Dysfunktionalitäten unseres politischen Systems, besonders im Verhältnis von Regierung und Abgeordneten, benannt. Anschließend zeigte Kerber auf, wie die Kontrolle der Bürger über die Politik wiederzugewinnen wäre.

Die Rettung des Abendlandes aus dem Geist der Kathedrale

„Der Sturz der Moderne – Zur Geschichtstheologie Egon Friedells“ lautete das Thema des Vortrags, den der Kulturjournalist Bernhard Viel am 6. Februar 2019 hielt. Er beschäftigte sich dabei vor allem mit Friedells Hauptwerk „Kulturgeschichte der Neuzeit“, das viel zur Frage nach unserer kulturellen Identität beizusteuern habe.

Konservatismus ist die Suche nach der richtigen Ordnung

Der Göttinger Historiker Karlheinz Weißmann sprach am 31. Januar 2019 zum Thema „Der Konservative und die Rechte – Ein gespanntes Verhältnis“. Der Vortrag zeigte das Spektrum von Linken, Liberalen und Rechten auf. Die Rechte sei in drei Strömungen unterteilt, wobei sich der Konservatismus grundlegend von den anderen unterscheide.

Die Bibliothek des Konservatismus

Die Bibliothek des Konservatismus ist zugleich Denkfabrik und Ideenschmiede, Ort für Wissenschaft und Forschung sowie Raum für Veranstaltungen und Begegnungen.

Hier werden alle wichtigen Quellen- und Sekundärtexte über Theorie und Gestalt des Konservatismus in Deutschland, Europa und der Welt gesammelt, vorgehalten und kontinuierlich katalogisiert. Zehntausende Werke bekannter und weniger bekannter Philosophen, Politiker, Literaten, Künstler und Publizisten des Konservatismus seit 1789 bis in die Gegenwart werden so der Öffentlichkeit in systematischer Aufstellung nach und nach zugänglich gemacht.

Hinzu kommt ein Bestand von über 500 Zeitungen und Zeitschriften aus Geschichte und Gegenwart, davon mehr als 70 laufende. Ein im Aufbau begriffenes Archiv stellt der Forschung wertvolle Nachlässe und Korrespondenzen zur Verfügung. Mit der Schriftenreihe ERTRÄGE dokumentiert die Bibliothek Vorträge, die in ihr gehalten wurden, sowie wissenschaftliche Arbeiten, die in Anbindung an sie entstanden sind.

Getragen von der Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF), präsentiert die Bibliothek des Konservatismus damit einen in Europa einzigartigen Bestand an Literatur aus allen Bereichen konservativen Denkens und Schaffens.

Die FKBF

Die gemeinnützige Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF) wurde im Jahr 2000 von Caspar Freiherr von Schrenck-Notzing in München gegründet. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Bildung, Erziehung, Kultur, Wissenschaft und Forschung. Dabei erstreckt sich die Förderung, der Stiftungssatzung entsprechend, insbesondere auf konservative Bildung und Forschung, Kultur und internationale Zusammenarbeit. Darüber hinaus bemüht sich die FKBF, auf das Anliegen der Stiftung in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen.

Die Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung entspricht ihrem satzungsgemäßen Auftrag durch Unterstützung verschiedener Projekte. Insbesondere trägt sie die Bibliothek des Konservatismus und beteiligt sich seit 2007 an der Vergabe des Gerhard-Löwenthal-Preises für Journalisten.

Darüber hinaus gibt sie fallweise eigene Publikationen heraus, wie beispielsweise den 2011 erschienenen Auswahlband Konservative Publizistik, der wichtige Texte des Stifters Caspar von Schrenck-Notzing aus den Jahren 1961 bis 2008 vereinigt.

Desweiteren liegen mehrere Bände der im Berliner Wissenschaftsverlag Duncker & Humblot erschienenen Schriftenreihe Studien und Texte zur Erforschung des Konservatismus (STEK) vor.