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Willkommen in der Bibliothek des Konservatismus!

„Die Kirchen haben Gott oft nicht mehr auf der Rechnung“

Ob Klimawandel, Energiewende oder Migration: Gern gehen die Kirchen davon aus, daß ihre Positionen dem Willen Gottes entsprechen. Oder interessiert sie der gar nicht mehr? Am 22. Januar 2020 stellte der frühere Chefredakteur der evangelischen Nachrichtenagentur idea, Helmut Matthies, sein Buch „Gott kann auch anders“ vor. Die Kirchen dürften Gottes souveränen Willen nicht aus dem Blick verlieren.

Das Denken der Moderne nachvollziehen, um es zu überwinden

Der Philosoph und AfD-Vordenker Marc Jongen sprach am 15. Januar 2020 zum Thema „Was ist Avantgarde-Konservatismus? Lehren aus Moderne und Hypermoderne“. Anders als früher müsse sich der Konservatismus heute der Moderne bedienen, um deren Methoden gegen sie selbst zu wenden. Konservativ zu sein bedeute heute, kritische Avantgarde zu sein.

Henryk M. Broder: „Wer, wenn nicht ich“ jetzt online!

Am 8. Januar 2020 stellte Henryk M. Broder sein neues Buch „Wer, wenn nicht ich“ vor. Dabei zeigte er die Absurditäten der heutigen Politik- und Medienlandschaft auf. Humorvoll wurde der derzeit herrschende moralische Größenwahn demaskiert. Sehen Sie hier das Video des Vortrags in voller Länge.

Trauer um Sir Roger Scruton

Am 12. Januar 2020 verstarb Sir Roger Scruton im Alter von 75 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung. Er war einer der bedeutendsten konservativen Denker der Gegenwart.

Die Bibliothek des Konservatismus

Die Bibliothek des Konservatismus ist zugleich Denkfabrik und Ideenschmiede, Ort für Wissenschaft und Forschung sowie Raum für Veranstaltungen und Begegnungen.

Hier werden alle wichtigen Quellen- und Sekundärtexte über Theorie und Gestalt des Konservatismus in Deutschland, Europa und der Welt gesammelt, vorgehalten und kontinuierlich katalogisiert. Zehntausende Werke bekannter und weniger bekannter Philosophen, Politiker, Literaten, Künstler und Publizisten des Konservatismus seit 1789 bis in die Gegenwart werden so der Öffentlichkeit in systematischer Aufstellung nach und nach zugänglich gemacht.

Hinzu kommt ein Bestand von über 500 Zeitungen und Zeitschriften aus Geschichte und Gegenwart, davon mehr als 70 laufende. Ein im Aufbau begriffenes Archiv stellt der Forschung wertvolle Nachlässe und Korrespondenzen zur Verfügung. Mit der Schriftenreihe ERTRÄGE dokumentiert die Bibliothek Vorträge, die in ihr gehalten wurden, sowie wissenschaftliche Arbeiten, die in Anbindung an sie entstanden sind.

Getragen von der Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF), präsentiert die Bibliothek des Konservatismus damit einen in Europa einzigartigen Bestand an Literatur aus allen Bereichen konservativen Denkens und Schaffens.

Die FKBF

Die gemeinnützige Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF) wurde im Jahr 2000 von Caspar Freiherr von Schrenck-Notzing in München gegründet. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Bildung, Erziehung, Kultur, Wissenschaft und Forschung. Dabei erstreckt sich die Förderung, der Stiftungssatzung entsprechend, insbesondere auf konservative Bildung und Forschung, Kultur und internationale Zusammenarbeit. Darüber hinaus bemüht sich die FKBF, auf das Anliegen der Stiftung in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen.

Die Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung entspricht ihrem satzungsgemäßen Auftrag durch Unterstützung verschiedener Projekte. Insbesondere trägt sie die Bibliothek des Konservatismus und beteiligt sich seit 2007 an der Vergabe des Gerhard-Löwenthal-Preises für Journalisten.

Darüber hinaus gibt sie fallweise eigene Publikationen heraus, wie beispielsweise den 2011 erschienenen Auswahlband Konservative Publizistik, der wichtige Texte des Stifters Caspar von Schrenck-Notzing aus den Jahren 1961 bis 2008 vereinigt.

Desweiteren liegen mehrere Bände der im Berliner Wissenschaftsverlag Duncker & Humblot erschienenen Schriftenreihe Studien und Texte zur Erforschung des Konservatismus (STEK) vor.