Auf einen Blick
Willkommen in der Bibliothek des Konservatismus!
Die Bibliothek des Konservatismus auf der Büchermesse »Seitenwechsel« 2026 in Halle
Die Vorbereitungen sind in vollem Gang, denn auch die Bibliothek des Konservatismus wird auf der Büchermesse Seitenwechsel in Halle vom 7. bis 8. November 2026 vertreten sein! Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei uns in Halle 1 Stand C 4! Einzelheiten zu unserem Programm finden Sie hier.
Totalitäre Herrschaftstechnik: Wie es dem Nationalsozialismus gelang, Gefolgschaft zu erzeugen und zu erhalten
Am 9. September 2026 stellte der Berliner Historiker und Politikwissenschaftler Götz Aly sein Buch „Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945“ vor, in dem er die Herrschaftstechnik des Nationalsozialismus beschreibt. Er arbeitet darin heraus, wie Hitler, indem er vorgab, eine Volksgemeinschaft zu formen, eine Verbrechensgemeinschaft schuf.
Konservativ-liberales Jugendseminar: Perspektiven auf das Gemeinwohl
Vom 28. bis 30. August 2026 trafen sich in Weimar Studenten und Jungakademiker auf Einladung der Bibliothek des Konservatismus und der liberalen Hayek-Gesellschaft für ein Kooperationsseminar zum Thema „Das Gemeinwohl – Ein zentraler Topos der Sozialphilosophie“. In den Diskussionen wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede konservativen und liberalen Denkens deutlich.
Das liberale Freiheitsversprechen ist überholt
Der Berliner Journalist Jan A. Karon, ein Sohn polnischer Einwanderer, der in der Industriestadt Ludwigshafen aufgewachsen ist, stellte am 19. August 2026 mit „Bastardmoderne“ seine melancholische Betrachtung der kulturellen Verwerfungen der Gegenwart vor. Diese seien entstanden aus dem Zerfall angestammter Glaubensstrukturen und Wahrheitssystemen, begleitet vom Elitensterben und von einer penetranten Infantilisierung des öffentlichen Debattenraums.
Mittwoch, 21. Oktober 2026, 19 Uhr: Buchvorstellung
Mittwoch, 11. November 2026, 19 Uhr: Vortrag mit Diskussion
Mittwoch, 25. November 2026, 19 Uhr: Vortrag mit Diskussion
Mittwoch, 9. Dezember 2026, 19 Uhr: Vortrag mit Diskussion
Die Bibliothek des Konservatismus
Die Bibliothek des Konservatismus ist zugleich Denkfabrik und Ideenschmiede, Ort für Wissenschaft und Forschung sowie Raum für Veranstaltungen und Begegnungen.
Hier werden alle wichtigen Quellen- und Sekundärtexte über Theorie und Gestalt des Konservatismus in Deutschland, Europa und der Welt gesammelt, vorgehalten und kontinuierlich katalogisiert. Zehntausende Werke bekannter und weniger bekannter Philosophen, Politiker, Literaten, Künstler und Publizisten des Konservatismus seit 1789 bis in die Gegenwart werden so der Öffentlichkeit in systematischer Aufstellung nach und nach zugänglich gemacht.
Hinzu kommt ein Bestand von über 500 Zeitungen und Zeitschriften aus Geschichte und Gegenwart, davon mehr als 70 laufende. Ein im Aufbau begriffenes Archiv stellt der Forschung wertvolle Nachlässe und Korrespondenzen zur Verfügung. Mit der Schriftenreihe ERTRÄGE dokumentiert die Bibliothek Vorträge, die in ihr gehalten wurden, sowie wissenschaftliche Arbeiten, die in Anbindung an sie entstanden sind.
Getragen von der Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF), präsentiert die Bibliothek des Konservatismus damit einen in Europa einzigartigen Bestand an Literatur aus allen Bereichen konservativen Denkens und Schaffens.
Die FKBF
Die gemeinnützige Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF) wurde im Jahr 2000 von Caspar Freiherr von Schrenck-Notzing in München gegründet. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Bildung, Erziehung, Kultur, Wissenschaft und Forschung. Dabei erstreckt sich die Förderung, der Stiftungssatzung entsprechend, insbesondere auf konservative Bildung und Forschung, Kultur und internationale Zusammenarbeit. Darüber hinaus bemüht sich die FKBF, auf das Anliegen der Stiftung in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen.
Die Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung entspricht ihrem satzungsgemäßen Auftrag durch Unterstützung verschiedener Projekte. Insbesondere trägt sie die Bibliothek des Konservatismus und beteiligt sich seit 2007 an der Vergabe des Gerhard-Löwenthal-Preises für Journalisten.
Darüber hinaus gibt sie fallweise eigene Publikationen heraus, wie beispielsweise den 2011 erschienenen Auswahlband Konservative Publizistik, der wichtige Texte des Stifters Caspar von Schrenck-Notzing aus den Jahren 1961 bis 2008 vereinigt.
Desweiteren liegen mehrere Bände der im Berliner Wissenschaftsverlag Duncker & Humblot erschienenen Schriftenreihe Studien und Texte zur Erforschung des Konservatismus (STEK) vor.






