Bibliothek des Konservatismus 2018-03-15T12:00:09+00:00

Bewahren, was immer gilt.

Ergründen, was Bedeutung hat.

Schaffen, was sich zu erhalten lohnt.

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Willkommen in der Bibliothek des Konservatismus!

Die konservative Wende gleicht einem Marathonlauf

Am 23. Mai 2018 sprach der Vorsitzende der WerteUnion, Alexander Mitsch, zum Thema „Unionsparteien vor der Wende? Zum Konservativen Manifest der WerteUnion“. Ziel seines Verbandes sei es, den Linkstrend von CDU/CSU aufzuhalten und das konservative Profil der Unionsparteien wieder sichtbar zu machen. Es sei an jedem einzelnen, sich für die Bewahrung der Freiheit in Deutschland einzusetzen.

Vom sozialistischen Dissidenten zum Kritiker staatlicher Willkür

„Das andere ´68 – Die Auswirkungen des Prager Frühlings“, so lautete am 16. Mai 2018 das Thema des Vortrags von Siegmar Faust. Der Schriftsteller erläuterte in seinem sehr persönlich gehaltenen Vortrag, wie er durch die Niederschlagung des Prager Frühlings 1968 zum Dissendenten und letztlich zum Kritiker jeder staatlichen Willkür wurde.

Nur noch als „gelungenes Beispiel für die Integration von Flüchtlingen“ mißbraucht

Am 9. Mai 2018 sprach Konrad Badenheuer zum Thema „Opfer der Geschichtspolitik? Die deutschen Vertriebenen seit 1945“. Dabei analysierte er, welche Versäumnisse und Fehler zur Marginalisierung dieser Gruppe in Politik und Gesellschaft beigetragen und die Ostdeutschen zum Opfer der Geschichtspolitik gemacht haben.

Migrationsprobleme durch nationale Grenzkontrollen, Anwendung der bestehenden Gesetze und Reform des Asylrechts lösen

Am 2. Mai 2018 sprach der Staats- und Verfassungsrechtler Rupert Scholz zum Thema „Migration und Obergrenze – Anmerkungen zum deutschen Asylrecht“. Dabei stellte der ehemalige Verteidigungsminister klar, daß eigene, nationale Grenzkontrollen aufgrund des EU-Versagens in der Grenzsicherung nötig und juristisch geboten seien.

Die Bibliothek des Konservatismus

Die Bibliothek des Konservatismus ist zugleich Denkfabrik und Ideenschmiede, Ort für Wissenschaft und Forschung sowie Raum für Veranstaltungen und Begegnungen.

Hier werden alle wichtigen Quellen- und Sekundärtexte über Theorie und Gestalt des Konservatismus in Deutschland, Europa und der Welt gesammelt, vorgehalten und kontinuierlich katalogisiert. Zehntausende Werke bekannter und weniger bekannter Philosophen, Politiker, Literaten, Künstler und Publizisten des Konservatismus seit 1789 bis in die Gegenwart werden so der Öffentlichkeit in systematischer Aufstellung nach und nach zugänglich gemacht.

Hinzu kommt ein Bestand von über 500 Zeitungen und Zeitschriften aus Geschichte und Gegenwart, davon mehr als 70 laufende. Ein im Aufbau begriffenes Archiv stellt der Forschung wertvolle Nachlässe und Korrespondenzen zur Verfügung. Mit der Schriftenreihe ERTRÄGE dokumentiert die Bibliothek Vorträge, die in ihr gehalten wurden, sowie wissenschaftliche Arbeiten, die in Anbindung an sie entstanden sind.

Getragen von der Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF), präsentiert die Bibliothek des Konservatismus damit einen in Europa einzigartigen Bestand an Literatur aus allen Bereichen konservativen Denkens und Schaffens.

Die FKBF

Die gemeinnützige Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF) wurde im Jahr 2000 von Caspar Freiherr von Schrenck-Notzing in München gegründet. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Bildung, Erziehung, Kultur, Wissenschaft und Forschung. Dabei erstreckt sich die Förderung, der Stiftungssatzung entsprechend, insbesondere auf konservative Bildung und Forschung, Kultur und internationale Zusammenarbeit. Darüber hinaus bemüht sich die FKBF, auf das Anliegen der Stiftung in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen.

Die Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung entspricht ihrem satzungsgemäßen Auftrag durch Unterstützung verschiedener Projekte. Insbesondere trägt sie die Bibliothek des Konservatismus und beteiligt sich seit 2007 an der Vergabe des Gerhard-Löwenthal-Preises für Journalisten.

Darüber hinaus gibt sie fallweise eigene Publikationen heraus, wie beispielsweise den 2011 erschienenen Auswahlband Konservative Publizistik, der wichtige Texte des Stifters Caspar von Schrenck-Notzing aus den Jahren 1961 bis 2008 vereinigt.

Desweiteren liegen mehrere Bände der im Berliner Wissenschaftsverlag Duncker & Humblot erschienenen Schriftenreihe Studien und Texte zur Erforschung des Konservatismus (STEK) vor.