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Willkommen in der Bibliothek des Konservatismus!

Neu im Wintersemester 2019/20: Grundkurs Konservatismus I

Im Wintersemester 2019/20 führt die Bibliothek des Konservatismus ihr mittlerweile zehntes Seminar zu Schlüsseltexten konservativen Denkens für Schüler, Studenten und Jungakademiker durch. Teil 1 des insgesamt viersemestrigen Grundkurses behandelt klassische Texte des europäischen und nordamerikanischen Konservatismus des 19. und 20. Jahrhunderts.

Die historischen Erfolge des Liberalismus und sein politischer Niedergang

Der Historiker Hans Fenske stellte am 9. Oktober 2019 sein neues Buch „Der deutsche Liberalismus – Ideenwelt und Politik von den Anfängen bis zur Gegenwart“ vor. In seiner Darstellung zeigte er die über 200jährige Entwicklung des Liberalismus auf, sowohl das geistige Fundament als auch die politische Wirkung bis heute.

Die Erinnerungen an den Mauerfall vor 30 Jahren müssen wachgehalten werden

Herausgeber Matthias Bath, Dieter Stein, Siegmar Faust und zwei weitere Autoren stellten am 2. Oktober 2019 den Sammelband „Mauerfall – 25 und eine Erinnerung an die Nacht des 9. November 1989“ vor. Sie teilten ihre persönlichen Erinnerungen an diesen Freudentag der deutschen Geschichte mit den anwesenden Zuhörern.

Die Bibliothek des Konservatismus

Die Bibliothek des Konservatismus ist zugleich Denkfabrik und Ideenschmiede, Ort für Wissenschaft und Forschung sowie Raum für Veranstaltungen und Begegnungen.

Hier werden alle wichtigen Quellen- und Sekundärtexte über Theorie und Gestalt des Konservatismus in Deutschland, Europa und der Welt gesammelt, vorgehalten und kontinuierlich katalogisiert. Zehntausende Werke bekannter und weniger bekannter Philosophen, Politiker, Literaten, Künstler und Publizisten des Konservatismus seit 1789 bis in die Gegenwart werden so der Öffentlichkeit in systematischer Aufstellung nach und nach zugänglich gemacht.

Hinzu kommt ein Bestand von über 500 Zeitungen und Zeitschriften aus Geschichte und Gegenwart, davon mehr als 70 laufende. Ein im Aufbau begriffenes Archiv stellt der Forschung wertvolle Nachlässe und Korrespondenzen zur Verfügung. Mit der Schriftenreihe ERTRÄGE dokumentiert die Bibliothek Vorträge, die in ihr gehalten wurden, sowie wissenschaftliche Arbeiten, die in Anbindung an sie entstanden sind.

Getragen von der Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF), präsentiert die Bibliothek des Konservatismus damit einen in Europa einzigartigen Bestand an Literatur aus allen Bereichen konservativen Denkens und Schaffens.

Die FKBF

Die gemeinnützige Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF) wurde im Jahr 2000 von Caspar Freiherr von Schrenck-Notzing in München gegründet. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Bildung, Erziehung, Kultur, Wissenschaft und Forschung. Dabei erstreckt sich die Förderung, der Stiftungssatzung entsprechend, insbesondere auf konservative Bildung und Forschung, Kultur und internationale Zusammenarbeit. Darüber hinaus bemüht sich die FKBF, auf das Anliegen der Stiftung in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen.

Die Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung entspricht ihrem satzungsgemäßen Auftrag durch Unterstützung verschiedener Projekte. Insbesondere trägt sie die Bibliothek des Konservatismus und beteiligt sich seit 2007 an der Vergabe des Gerhard-Löwenthal-Preises für Journalisten.

Darüber hinaus gibt sie fallweise eigene Publikationen heraus, wie beispielsweise den 2011 erschienenen Auswahlband Konservative Publizistik, der wichtige Texte des Stifters Caspar von Schrenck-Notzing aus den Jahren 1961 bis 2008 vereinigt.

Desweiteren liegen mehrere Bände der im Berliner Wissenschaftsverlag Duncker & Humblot erschienenen Schriftenreihe Studien und Texte zur Erforschung des Konservatismus (STEK) vor.