Bewahren, was immer gilt.

Ergründen, was Bedeutung hat.

Schaffen, was sich zu erhalten lohnt.

Willkommen in der Bibliothek des Konservatismus!

Der Bundestag lädt zur Selbstbedienung ein

Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Joana Cotar berichtete am 15. Juli 2026 von ihren Erfahrungen mit der parlamentarischen Arbeit, wobei sie auf schwere Mißstände hinwies, die ein Vorankommen des Landes eher behindern würden. Die parlamentarische Arbeit müsse von außen reformiert werden, dafür brauche es informierte Bürger, die politischen Druck aufbauen.

Podcast Katechon #28: Adam von Trott und der 20. Juli 1944

Adam von Trott zu Solz (1909–1944) lehnte von Beginn an die Herrschaft Hitlers ab und gehörte zum Kern des Kreisauer Kreises. Zusammen mit Claus Schenk Graf von Stauffenberg arbeitete er an den Vorbereitungen des Staatsstreichversuchs vom 20. Juli 1944. Sein Neffe, Dr. Levin von Trott zu Solz, spricht mit Sebastian Krockenberger über Leben und Wirken Adam von Trotts sowie über das Vermächtnis des Widerstandes.

Machtwechsel in Ungarn: Ausblick in eine ungewisse Zukunft

Am 1. Juli 2026 sprach Bence Bauer, Direktor des Deutsch-Ungarischen Instituts des Mathias Corvinus Collegiums, über das Ergebnis der ungarischen Parlamentswahl vom 12. April 2026 und die neue Regierung des Wahlsiegers Peter Magyar von der Tisza. Die vom bisherigen Ministerpräsidenten Viktor Orbán geführte Partei Fidesz habe die Wahl krachend verloren. Tisza verfüge jetzt über eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament, wodurch Verfassungsänderungen künftig leicht möglich seien.

Die Bibliothek des Konservatismus

Die Bibliothek des Konservatismus ist zugleich Denkfabrik und Ideenschmiede, Ort für Wissenschaft und Forschung sowie Raum für Veranstaltungen und Begegnungen.

Hier werden alle wichtigen Quellen- und Sekundärtexte über Theorie und Gestalt des Konservatismus in Deutschland, Europa und der Welt gesammelt, vorgehalten und kontinuierlich katalogisiert. Zehntausende Werke bekannter und weniger bekannter Philosophen, Politiker, Literaten, Künstler und Publizisten des Konservatismus seit 1789 bis in die Gegenwart werden so der Öffentlichkeit in systematischer Aufstellung nach und nach zugänglich gemacht.

Hinzu kommt ein Bestand von über 500 Zeitungen und Zeitschriften aus Geschichte und Gegenwart, davon mehr als 70 laufende. Ein im Aufbau begriffenes Archiv stellt der Forschung wertvolle Nachlässe und Korrespondenzen zur Verfügung. Mit der Schriftenreihe ERTRÄGE dokumentiert die Bibliothek Vorträge, die in ihr gehalten wurden, sowie wissenschaftliche Arbeiten, die in Anbindung an sie entstanden sind.

Getragen von der Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF), präsentiert die Bibliothek des Konservatismus damit einen in Europa einzigartigen Bestand an Literatur aus allen Bereichen konservativen Denkens und Schaffens.

Die FKBF

Die gemeinnützige Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF) wurde im Jahr 2000 von Caspar Freiherr von Schrenck-Notzing in München gegründet. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Bildung, Erziehung, Kultur, Wissenschaft und Forschung. Dabei erstreckt sich die Förderung, der Stiftungssatzung entsprechend, insbesondere auf konservative Bildung und Forschung, Kultur und internationale Zusammenarbeit. Darüber hinaus bemüht sich die FKBF, auf das Anliegen der Stiftung in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen.

Die Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung entspricht ihrem satzungsgemäßen Auftrag durch Unterstützung verschiedener Projekte. Insbesondere trägt sie die Bibliothek des Konservatismus und beteiligt sich seit 2007 an der Vergabe des Gerhard-Löwenthal-Preises für Journalisten.

Darüber hinaus gibt sie fallweise eigene Publikationen heraus, wie beispielsweise den 2011 erschienenen Auswahlband Konservative Publizistik, der wichtige Texte des Stifters Caspar von Schrenck-Notzing aus den Jahren 1961 bis 2008 vereinigt.

Desweiteren liegen mehrere Bände der im Berliner Wissenschaftsverlag Duncker & Humblot erschienenen Schriftenreihe Studien und Texte zur Erforschung des Konservatismus (STEK) vor.