Bibliothek des Konservatismus2018-08-17T09:37:11+01:00

Bewahren, was immer gilt.

Ergründen, was Bedeutung hat.

Schaffen, was sich zu erhalten lohnt.

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Willkommen in der Bibliothek des Konservatismus!

Den Traum der Gleicheit zu verwirklichen, kann nur zum Alptraum werden

Der israelische Historiker Martin van Creveld stellte am 4. Juni 2019 sein Buch „Gleichheit – Das falsche Versprechen“ vor. Dabei zeigte er auf, daß das Streben nach der Gleichheit aller erst seit der Aufklärung existiert und der Versuch seiner Verwirklichung entweder scheiterte oder zum Alptraum wurde.

Populismus ist eine Fehlermeldung der Demokratie

Ralf Schuler, Parlamentsredakteur der BILD, stellte am 28. Mai 2019 sein neues Buch „Laßt uns Populisten sein – Zehn Thesen für eine neue Streitkultur“ vor. Obwohl Populismus eigentlich nur eine Technik sei, um Themen zu verstärken, werde der Begriff als Stigma gebraucht. Im Grunde jedoch sei Populismus vor allem eine Fehlermeldung der Demokratie.

Das Grundgesetz hat sich vom Provisorium zur Verfassung entwickelt

Der Parlamentshistoriker Michael F. Feldkamp sprach am 22. Mai 2019 zum Thema „70 Jahre Grundgesetz – Seine Entstehung, Adenauer und die Alliierten“. Er zeigte dabei die Konflikte zwischen den Alliierten, dem Parlamentarischen Rat und den Ländern auf, die zu einem bewußt provisorischen Grundgesetz geführt hätten.

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Die Bibliothek des Konservatismus

Die Bibliothek des Konservatismus ist zugleich Denkfabrik und Ideenschmiede, Ort für Wissenschaft und Forschung sowie Raum für Veranstaltungen und Begegnungen.

Hier werden alle wichtigen Quellen- und Sekundärtexte über Theorie und Gestalt des Konservatismus in Deutschland, Europa und der Welt gesammelt, vorgehalten und kontinuierlich katalogisiert. Zehntausende Werke bekannter und weniger bekannter Philosophen, Politiker, Literaten, Künstler und Publizisten des Konservatismus seit 1789 bis in die Gegenwart werden so der Öffentlichkeit in systematischer Aufstellung nach und nach zugänglich gemacht.

Hinzu kommt ein Bestand von über 500 Zeitungen und Zeitschriften aus Geschichte und Gegenwart, davon mehr als 70 laufende. Ein im Aufbau begriffenes Archiv stellt der Forschung wertvolle Nachlässe und Korrespondenzen zur Verfügung. Mit der Schriftenreihe ERTRÄGE dokumentiert die Bibliothek Vorträge, die in ihr gehalten wurden, sowie wissenschaftliche Arbeiten, die in Anbindung an sie entstanden sind.

Getragen von der Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF), präsentiert die Bibliothek des Konservatismus damit einen in Europa einzigartigen Bestand an Literatur aus allen Bereichen konservativen Denkens und Schaffens.

Die FKBF

Die gemeinnützige Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF) wurde im Jahr 2000 von Caspar Freiherr von Schrenck-Notzing in München gegründet. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Bildung, Erziehung, Kultur, Wissenschaft und Forschung. Dabei erstreckt sich die Förderung, der Stiftungssatzung entsprechend, insbesondere auf konservative Bildung und Forschung, Kultur und internationale Zusammenarbeit. Darüber hinaus bemüht sich die FKBF, auf das Anliegen der Stiftung in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen.

Die Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung entspricht ihrem satzungsgemäßen Auftrag durch Unterstützung verschiedener Projekte. Insbesondere trägt sie die Bibliothek des Konservatismus und beteiligt sich seit 2007 an der Vergabe des Gerhard-Löwenthal-Preises für Journalisten.

Darüber hinaus gibt sie fallweise eigene Publikationen heraus, wie beispielsweise den 2011 erschienenen Auswahlband Konservative Publizistik, der wichtige Texte des Stifters Caspar von Schrenck-Notzing aus den Jahren 1961 bis 2008 vereinigt.

Desweiteren liegen mehrere Bände der im Berliner Wissenschaftsverlag Duncker & Humblot erschienenen Schriftenreihe Studien und Texte zur Erforschung des Konservatismus (STEK) vor.