Aktuelles & Berichte
Konservativ-liberales Jugendseminar: Perspektiven auf das Gemeinwohl
Vom 28. bis 30. August 2026 trafen sich in Weimar Studenten und Jungakademiker auf Einladung der Bibliothek des Konservatismus und der liberalen Hayek-Gesellschaft für ein Kooperationsseminar zum Thema „Das Gemeinwohl – Ein zentraler Topos der Sozialphilosophie“. In den Diskussionen wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede konservativen und liberalen Denkens deutlich.
Das liberale Freiheitsversprechen ist überholt
Der Berliner Journalist Jan A. Karon, ein Sohn polnischer Einwanderer, der in der Industriestadt Ludwigshafen aufgewachsen ist, stellte am 19. August 2026 mit „Bastardmoderne“ seine melancholische Betrachtung der kulturellen Verwerfungen der Gegenwart vor. Diese seien entstanden aus dem Zerfall angestammter Glaubensstrukturen und Wahrheitssystemen, begleitet vom Elitensterben und von einer penetranten Infantilisierung des öffentlichen Debattenraums.
Jetzt neu: AGENDA 62 – Informationsbrief der Bibliothek des Konservatismus erschienen!
Die Nummer 62 des Informationsbriefs der Bibliothek des Konservatismus (BdK) ist erschienen! Ihr Druckexemplar liegt am Empfangstresen der BdK für Sie bereit. Oder laden Sie sich die Digitalfassung einfach hier als PDF-Datei herunter.
Der Bundestag lädt zur Selbstbedienung ein
Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Joana Cotar berichtete am 15. Juli 2026 von ihren Erfahrungen mit der parlamentarischen Arbeit, wobei sie auf schwere Mißstände hinwies, die ein Vorankommen des Landes eher behindern würden. Die parlamentarische Arbeit müsse von außen reformiert werden, dafür brauche es informierte Bürger, die politischen Druck aufbauen.
Podcast Katechon #28: Adam von Trott und der 20. Juli 1944
Adam von Trott zu Solz (1909–1944) lehnte von Beginn an die Herrschaft Hitlers ab und gehörte zum Kern des Kreisauer Kreises. Zusammen mit Claus Schenk Graf von Stauffenberg arbeitete er an den Vorbereitungen des Staatsstreichversuchs vom 20. Juli 1944. Sein Neffe, Dr. Levin von Trott zu Solz, spricht mit Sebastian Krockenberger über Leben und Wirken Adam von Trotts sowie über das Vermächtnis des Widerstandes.
Machtwechsel in Ungarn: Ausblick in eine ungewisse Zukunft
Am 1. Juli 2026 sprach Bence Bauer, Direktor des Deutsch-Ungarischen Instituts des Mathias Corvinus Collegiums, über das Ergebnis der ungarischen Parlamentswahl vom 12. April 2026 und die neue Regierung des Wahlsiegers Peter Magyar von der Tisza. Die vom bisherigen Ministerpräsidenten Viktor Orbán geführte Partei Fidesz habe die Wahl krachend verloren. Tisza verfüge jetzt über eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament, wodurch Verfassungsänderungen künftig leicht möglich seien.