Michael Andrick: Im Moralgefängnis – Spaltung verstehen und überwinden

Der Philosoph Michael Andrick zeigt am 9. Oktober 2024, daß die Spaltung unserer Gesellschaft nichts anderes ist als eine Infektion der Kommunikationswege mit dem Virus der Moralisierung: Sein neues Buch „Im Moralgefängnis – Spaltung verstehen und überwinden“ klärt auf, wie wir uns derart voneinander entfremden konnten, wohin dies die Gesellschaft führt – und wie neue Verständigung gelingen kann.

Michael Andrick: Im Moralgefängnis – Spaltung verstehen und überwinden2024-06-10T14:53:00+01:00

Bernd Wagner: Die letzten Europäer – Sieben Studien

Für Bernd Wagner ist Europa im 20. Jahrhundert gestorben. Diejenigen, die es vom Kaiserreich bis zum Nachkriegsdeutschland durchmessen haben, sind seine „letzten Europäer“: der wandernde Mönch Jürgen von der Wense, der Narr vom Niederrhein Albert Vigoleis Thelen, der Preuße Ernst von Salomon, der Hebräer Friedrich Torberg, die streitbare Journalistin Margret Boveri und der Kakanier und falsche Aristokrat Albert Paris Gütersloh. Am 25. September 2024 setzt er ihnen ein literarisches Denkmal.

Bernd Wagner: Die letzten Europäer – Sieben Studien2024-06-06T12:20:15+01:00

Patrick Bahners: Kampagne in Deutschland – Bénédicte Savoy und der Streit um die Raubkunst

Die Debatte um Raubkunst und Restitution erhielt ungeahnte Aufmerksamkeit durch einen französischen Regierungsbericht zur Möglichkeit einer Rückgabe afrikanischer Güter. In Deutschland führte er zu dem Entschluß einer Eigentumsübertragung der sogenannten Benin-Bronzen, wodurch das Prinzip der Unveräußerlichkeit öffentlichen Kulturbesitzes zugunsten der Restitution in den Hintergrund trat. Am 4. September 2024 erklärt Patrick Bahners den Mechanismus, der die öffentliche Debatte vorantreibt, bei der Kunst zum Thema eines quasi-religiösen moralischen Enthusiasmus wird.

Patrick Bahners: Kampagne in Deutschland – Bénédicte Savoy und der Streit um die Raubkunst2024-06-03T11:25:32+01:00

Pauline Voss: Generation Krokodilstränen – Über die Machttechniken der Wokeness

Die junge woke Generation dominiert die gesellschaftspolitischen Debatten. Wie konnte es so weit kommen? Pauline Voss entschlüsselt am 10. Juli 2024 die Machttechniken der „Generation Krokodilstränen“ und nimmt zu diesem Zweck eine Neuinterpretation des Philosophen Michel Foucault vor: Darin zeigt sie auf, warum Foucaults Theorien keineswegs als Legitimation für die totalitäre Wokeness dienen können, sondern – im Gegenteil – diese vielmehr delegitimieren.

Pauline Voss: Generation Krokodilstränen – Über die Machttechniken der Wokeness2024-05-07T16:08:28+01:00

Christoph Lütge: Was hält die Gesellschaft zusammen? 60 Jahre Böckenförde-Diktum

Ernst-Wolfgang Böckenförde, Rechtsphilosoph und späterer Verfassungsrichter, formulierte 1964 das nach ihm benannte Diktum, wonach der freiheitliche, säkularisierte Staat von Voraussetzungen lebe, die er selbst nicht garantieren könne. Der Münchner Ethiker Christoph Lütge stellt Böckenfördes Ausgangsfrage von einst heute neu und bezieht am 26. Juni 2024 zu der Frage Stellung, was unsere zunehmend gespaltene Gesellschaft zusammenhalten könne.

Christoph Lütge: Was hält die Gesellschaft zusammen? 60 Jahre Böckenförde-Diktum2024-05-14T12:20:04+01:00

Tom Sora: Linke Intellektuelle im Dienst des Totalitarismus – Wie die Kunstavantgarde den Weg für die Woke-Bewegung bereitete

In seinem neuen Buch „Linke Intellektuelle im Dienst des Totalitarismus. Wie die Kunstavantgarde den Weg für die Woke-Bewegung bereitete ‒ das Beispiel John Cage“ zeigt Tom Sora am 12. Juni 2024 anhand fundierter Quellen, wie zielstrebig und systematisch Avantgardekünstler, die Feinde der freien, demokratischen Gesellschaft waren, vorgegangen sind, um der radikalen Linken an die Macht zu verhelfen. Sein Buch betreibt Ursachenforschung und ist daher von höchster Aktualität.

Tom Sora: Linke Intellektuelle im Dienst des Totalitarismus – Wie die Kunstavantgarde den Weg für die Woke-Bewegung bereitete2024-06-04T14:40:16+01:00
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