Sämtliche Veranstaltungen finden in der Bibliothek des Konservatismus, Fasanenstraße 4, 10623 Berlin (Charlottenburg) statt. Anmeldung erforderlich.

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  • Ferdinand Knauß: Wachstum über Alles?
    Wie der Journalismus zum Sprachrohr der Ökonomen wurde

    Donnerstag, 6. April 2017, 19 Uhr: Buchvorstellung
    Die Ursprünge der Symbiose von Wachstumspolitik und Wirtschaftsjournalismus sind bis in die krisengeschüttelten 1920er Jahre zurückzuverfolgen. Ferdinand Knauß zeigt auf, wie der Wirtschaftsjournalismus ein zenrale Rolle einnahm, Wachstum als politischen Leitbegriff einzuführen und bis heute dieses längst sehr fragwürdige Paradigma verteidigt.

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  • Karlheinz Weißmann: Prophet der Deutschen –
    Martin Luther für junge Leser

    Donnerstag, 20. April 2017, 19 Uhr: Buchvorstellung
    Es gibt wenige Menschen, die ihren Weg so entschlossen gegangen sind wie Martin Luther. Ein Weg, von dem er überzeugt war, daß Gott ihn gewiesen habe. Luther folgte ihm, unbekümmert um das, was andere Leute sagten, ohne Rücksicht darauf, was die Mächtigen wünschten. Luther ist ein großer Deutscher. Ein Nationalheld, dessen Leistungen für unser Land nicht zu überschätzen sind. Ein Vorbild.

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  • Erika Steinbach: Flucht, Vertreibung, Mahnung –
    Erfahrungen meines Lebens

    Donnerstag, 27. April 2017, 19 Uhr: Buchvorstellung
    Das Schicksal der Vertriebenen dauerhaft in das Bewußtsein aller Deutschen zu rücken war und ist ein zentrales Anliegen von Erika Steinbach. Lange Zeit wurde die Vertreibung aus den Ostgebieten im öffentlichen Bewußtsein als „gerechte Strafe” für den verlorenen Krieg empfunden, nicht eingedenk der Tatsache, daß die davon Betroffenen ebenfalls zu den Opfern zählten. Und wenn Erika Steinbach dies anspricht, dann aus dem Gedanken heraus, die kollektive Vertreibung als Verantwortung aller zu würdigen und für die nächsten Generationen im Gedächtnis zu behalten.

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  • Andreas Kinneging: Kritik der romantischen Vernunft
    – Grundzüge eines europäischen Konservatismus

    Donnerstag, 11. Mai 2017, 19 Uhr: Vortrag mit Diskussion
    Andreas Kinneging ist der führende konservative Theoretiker der Niederlande in der Gegenwart. Er versteht den Konservatismus als eine wesentliche Apologie der europäischen Tradition (griechische Philosophie und Christentum) gegenüber dem Modernismus (Aufklärung und Romantik). Stichworte für den Modernismus sind hierbei: Individuelle Freiheit, Gleichheit, Konsens- und Schadensprinzip. Stichworte für die Tradition dagegen: Gemeinschaft, Sünde, Disziplin, metanoia, Hierarchie (Adelsidee) und lex naturalis.

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  • Philipp Bagus: Wir schaffen das – alleine!
    Warum kleine Staaten einfach besser sind

    Donnerstag, 18. Mai 2017, 19 Uhr: Buchvorstellung
    Philipp Bagus widerspricht in seinem neuem Buch „Wir schaffen das – alleine!” der Behauptung „Groß ist einfach besser”. Gerade in bezug auf die EU ist für ihn das Gegenteil der Fall. Europas Zukunft liegt nicht im Brüsseler Zentralismus, sondern in möglichst zahlreichen und vielfältig ausgestalteten Kleinstaaten, die in Frieden und Freiheit miteinander kooperieren und auch konkurrieren.

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  • Dieter Farwick: Kleinkriege – Warum die Zukunft von Kriegen den Guerillas, Partisanen und Hackern gehört

    Mittwoch, 31. Mai 2017, 19 Uhr: Buchvorstellung
    Eine besonderes Kennzeichen von „Kleinkriegen“ ist die Asymmetrie zwischen den normalerweise numerisch unterlegenen Guerillas etwa gegenüber einer Besatzungsmacht. Die numerische Unterlegenheit muß ausgeglichen werden durch hervorragende Führer, kampf- und opferbereite Kämpfer, Beherrschung von Tarnen und Täuschen, durch Überraschung und List sowie die Beeinflussung der eigenen und „feindlichen“ Bevölkerung, die durch das Internet erleichtert wird. Die Zukunft von Kriegen wird von Guerillas, Partisanen, Terroristen und Hackern bestimmt.

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