Konservatismus ist Gegenaufklärung und Verteidigung der europäischen Tradition

Der niederländische Rechtsphilosoph Andreas Kinneging plädierte in seinem Vortrag am 11. Mai 2017 für eine Wiederbesinnung auf die europäische Tradition der griechischen Philosophie und des Christentums. Derzeit herrschten politische Romantik und Aufklärung. Ihnen müsse sich ein europäischer Konservatismus widersetzen.

Hinrich Rohbohm: Merkels Maske –
Kanzlerin einer anderen Republik

Reporter Hinrich Rohbohm versucht in seinem neuen Buch „Merkels Maske“ einen Blick hinter die Fassade der Bundeskanzlerin zu werfen. Wer ist die Frau, die es schafft, ihrer Partei, dem jeweiligen Koalitionspartner, der Regierung und Deutschland immer wieder aufs neue ihren Stempel aufzudrücken? Rohbohm versucht, sich dieser Frage über die maßgeblichen politischen Entscheidungen Angela Merkels anzunähern und ihre ideologische Basis herauszuarbeiten.

Roger Scruton: Konservativ sein heute – Nationale Identität, Globalisierung und Netzwelt

Sir Roger Scruton ist einer der bedeutendsten konservativen Denker Großbritanniens. In seinem Vortrag erklärt er, wie man trotz eines enormen äußeren Drucks als Konservativer heute existieren kann. Scrutons Konzept eines modernen Konservatismus ist ein beherztes Plädoyer für altmodische Anstandsregeln und Werte, die die Grundlage für unsere derzeit schwankende, aber noch andauernde Zivilisation und Kultur sind.

Erika Steinbach: „Flucht, Vertreibung, Mahnung“ jetzt online!

Am 27. April 2017 stellte die langjährige Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen und Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach ihr Buch „Flucht, Vertreibung, Mahnung“ in der Bibliothek des Konservatismus vor. Dabei ging es vor allem um den 8. Mai 1945, der für viele Menschen in Mittel- und Osteuropa tatsächlich nur den Übergang von einer totalitären Herrschaft zur nächsten bedeutete. Sehen Sie den Vortrag in voller Länge.

Es darf keine „vergessenen“ oder „gerechten“ Opfer mehr geben

Am 27. April 2017 sprach Erika Steinbach über ihr Buch „Flucht, Vertreibung, Mahnung – Erfahrungen meines Lebens“. Die Bundestagsabgeordnete und längjährige Vorsitzende des Bundes der Vertriebenen widmete sich vornehmlich der Frage, inwieweit der 8. Mai 1945 ein Tag der Befreiung war und für wie viele Menschen in Mittel- und Osteuropa er tatsächlich nur den Übergang von einer totalitären Herrschaft zur nächsten bedeutete.

„Martin Luther hat der Jugend auch heute viel zu sagen“

Mit seinem neuen Buch „Prophet der Deutschen – Martin Luther für junge Leser“ will der Göttinger Historiker und Religionspädagoge Karlheinz Weißmann den Reformator wieder unter jungen Leuten bekannt machen. Am 20. April 2017 stellte er sein Buch in der Bibliothek des Konservatismus vor.

Dimitrios Kisoudis: Was nun?
Vom Sozialstaat zum Ordnungsstaat

Die Stärke des guten Staates liegt in der Beschränkung auf die Erhaltung der öffentlichen Ordnung und des Schutzes der bürgerlichen Freiheit. Dimitrios Kisoudis zeigt die Verfehlungsgeschichte des Sozialstaats auf und beschreibt, wie dieser zum europäischen Problem wurde. Dem Sozialstaat hält er seine Idee eines Ordnungsstaats entgegen, der nicht im Frieden Konflikte schafft, sondern in Konfliktfällen den Frieden bewahrt.

Journalisten müssen sich von der Standard-Ökonomie emanzipieren

Ferdinand Knauß stellte am 6. April 2017 sein neues Buch „Wachstum über Alles?“ vor. Der Redakteur der Wirtschaftswoche kritisierte die Symbiose von Wachstumspolitik und Wirtschaftsjournalismus. Das Paradigma des Wirtschaftswachstums sei erst in den 1960er Jahren propagiert worden, um besser umverteilen zu können. Kritischer Journalismus müsse sich von dieser Standard-Ökonomie emanzipieren.