Die Bibliothek des Konservatismus nahm erstmals an der Langen Nacht der Bibliotheken teil

//Die Bibliothek des Konservatismus nahm erstmals an der Langen Nacht der Bibliotheken teil

Faszinierende Entdeckungen und konzentrierte Diskussionen zwischen den Regalen

Der Dublettenverkauf - hier ein Ausschnitt - erfreute sich großer Beliebtheit.

Der Dublettenverkauf – hier ein Ausschnitt – erfreute sich großer Beliebtheit.

„Eine Bibliothek des Konservatismus – so etwas gibt es in meiner Heimat nicht!“ Der florentinische Professor, der seit Jahren zum Traditionsbegriff forscht, ist sichtlich beglückt und einer der ersten Gäste in dieser Langen Nacht der Bibliotheken. Zum ersten Mal nahm auch die Bibliothek des Konservatismus an dieser Großveranstaltung öffentlicher und wissenschaftlicher Bibliotheken in Berlin teil. „Suchst du etwas Kluges, so bedenk‘ es in der Nacht“ lautete das Motto, das die Veranstalter dem antiken Autor Epicharmos (540-460 v. Chr.) entlehnt hatten.

An die 100 Gäste folgten am 24. Oktober 2013 der Einladung, sich in die Sammlungsbestände dieser einzigartigen Bibliothek einführen zu lassen und beim Verkauf von Dubletten manches schöne Schnäppchen zu machen. Jung traf auf Alt, Studenten auf Dozenten, regelmäßige Nutzer und Förderer der Bibliothek auf neue Gesichter und ungläubig staunende Gäste. Daß es mitten in Berlin eine wissenschaftliche Bibliothek gibt, die sich mit dem Phänomen des Konservatismus – durch die Jahrhunderte hindurch und auf allen Teilen der Erde – befaßt, das habe man erst durch die Lange Nacht der Bibliotheken erfahren, so der häufige Tenor.

Die vier abendlichen Stunden vergingen durch spannende Führungen, faszinierende Entdeckungen und konzentrierte Diskussionen viel zu schnell. Gegen 21 Uhr schlossen sich die Pforten der Bibliothek, und der florentinische Professor verließ als einer der Letzten den Lesesaal, verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft. Er werde von sich hören lassen. Wir freuen uns darauf!

2017-05-19T11:34:04+01:00