Dem Staat nicht die Definition von Wissenschaft überlassen

Am 29. Mai 2024 sprach der Siegener Philosoph Dieter Schönecker „Über die Wissenschaftsfreiheit und ihre Feinde“. Besonders in den Geisteswissenschaften habe man mit Forschungsinteressen jenseits des akademischen Mainstreams kaum noch Chancen, da linke Ideologien die Hochschulen dominierten. Doch auch von rechts gebe es Tendenzen, die Wissenschaftsfreiheit einzuschränken. Darum sei eine Debatte über Grund und Grenze der Wissenschaftsfreiheit unerläßlich.

Dem Staat nicht die Definition von Wissenschaft überlassen2024-06-12T08:45:20+01:00

Das Geschäft mit Kindern: Von der Babymesse zur Mietmutter (mit Video & Podcast)

Leihmutterschaft ist in vielen Ländern illegal, dennoch existieren Umgehungswege. Birgit Kelle stellte dazu am 8. Mai 2024 ihr Buch „Ich kauf mir ein Kind“ vor und thematisierte die ethischen Bedenken bei dieser Ausweitung der Reproduktionsmedizin. Sie rief dazu auf, die gesundheitlichen Implikationen sowie den Einfluß der Legalisierungsbefürworter kritisch zu hinterfragen.

Das Geschäft mit Kindern: Von der Babymesse zur Mietmutter (mit Video & Podcast)2024-05-17T15:34:48+01:00

Untergegangenes Abendland, diskreditierte Nation (mit Video & Podcast)

Am 24. April 2024 nahm der emeritierte Stuttgarter Staatswissenschaftler Siegfried Franke den 300. Geburtstag Kants zum Anlaß, dessen Einsichten auf die Gegenwart anzuwenden. Mit Blick auf den Staat könne es immer nur um einen Ausgleich legitimer nationaler Interessen und notwendiger supranationaler Kooperation gehen. Diesen könne nur ein „aufgeklärter Konservatismus“ gewährleisten.

Untergegangenes Abendland, diskreditierte Nation (mit Video & Podcast)2024-05-14T12:07:25+01:00

Einfach nur in Ruhe gelassen werden (mit Video & Podcast)

Bei der Vorstellung seines neuen Buches „Verachtung nach unten: Wie eine Moralelite die Bürgergesellschaft bedroht – und wie wir sie verteidigen können“ beleuchtete der Münchener Publizist Alexander Wendt am 10. April 2024 das Phänomen einer aufdringlichen Minderheit, die sich selbst als „Erwachte“ („woke“) und moralische Elite betrachte und das Recht herausnehme, andere Menschen nach ihren moralischen Vorstellungen zu kontrollieren.

Einfach nur in Ruhe gelassen werden (mit Video & Podcast)2024-04-19T14:00:52+01:00

Nicht immer gewann David (mit Video & Podcast)

Am 27. März 2024 stellte Andreas Abros sein neues Buch „Identitäre Erhebungen – Streifzüge durch die europäische Geschichte“ vor. Aus der Perspektive des Historikers führte er seine Zuhörer souverän durch eine emotional aufgeladene Geschichte um Mächte, die gewachsene Identitäten von Völkern mißachteten und versuchten, eine völkerübergreifende Herrschaft durchzusetzen und angestammte Kulturen umzuformen.

Nicht immer gewann David (mit Video & Podcast)2024-04-11T12:16:50+01:00

Endlich bei sich selbst angekommen (mit Video & Podcast)

Der Journalist und Publizist Heimo Schwilk, bekannt insbesondere durch seine biographischen Werke über Ernst Jünger, las am 13. März 2024 aus dem zweiten Band seiner Tagebuchauswahl „Mein abenteuerliches Herz“. Dabei schilderte er nicht nur Begegnungen mit Politikern, Schriftstellern und Persönlichkeiten der Zeitgeschichte, sondern gewährte auch Einblicke in sein familiäres und freundschaftliches Umfeld.

Endlich bei sich selbst angekommen (mit Video & Podcast)2024-03-20T15:23:15+01:00

Der Konservatismus der Zukunft ist liberal und emanzipatorisch

Der Frage, wie der „Konservativismus der Zukunft“ wird aussehen müssen, widmete sich am 28. Februar 2024 der Berliner Staatsrechtler Ulrich Vosgerau in einem gleichnamigen Vortrag. Dabei erläuterte er zunächst die drei Hauptströmungen des europäischen Konservatismus, bevor er dessen deutsche Variante auf ihr Gegenüber zur neuen Linken und der von ihr betriebenen permanenten Revolution neu ausrichtete (mit Video und Podcast).

Der Konservatismus der Zukunft ist liberal und emanzipatorisch2024-05-15T13:16:11+01:00

Die Kleinigkeiten des Alltags freundlich und gnadenlos auseinandergenommen (mit Video & Podcast)

Bei der Vorstellung ihres Buches „Durchs irre Germanistan – Notizen aus der Ampel-Republik“ rechneten Henryk M. Broder und Reinhard Mohr am 31. Januar 2024 mit zweieinhalb Jahren Ampel-Regierung ab. Bitterböser Sarkasmus und heitere Ironie sorgten für einen ebenso unterhaltsamen wie nachdenklichen Abend.

Die Kleinigkeiten des Alltags freundlich und gnadenlos auseinandergenommen (mit Video & Podcast)2024-02-14T14:08:20+01:00

Die Ampel-Regierung hat der AfD zum Durchbruch verholfen

Die deutsche Parteienlandschaft befindet sich seit Jahren in einem dramatischen Umbruch. Warum es sich dabei nicht um eine vorübergehende Erscheinung handelt, sondern um eine Entwicklung, die den Parteienstaat auf Dauer prägen wird, erläuterte Hermann Binkert, Chef des Meinungsforschungsinstitutes INSA, in einem Vortrag am 17. Januar 2024.

Die Ampel-Regierung hat der AfD zum Durchbruch verholfen2024-01-26T15:04:28+01:00
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