Konservativ-liberales Jugendseminar: Perspektiven auf das Gemeinwohl

Vom 28. bis 30. August 2026 trafen sich in Weimar Studenten und Jungakademiker auf Einladung der Bibliothek des Konservatismus und der liberalen Hayek-Gesellschaft für ein Kooperationsseminar zum Thema „Das Gemeinwohl – Ein zentraler Topos der Sozialphilosophie“. In den Diskussionen wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede konservativen und liberalen Denkens deutlich.

Konservativ-liberales Jugendseminar: Perspektiven auf das Gemeinwohl2026-09-11T13:49:27+01:00

Das liberale Freiheitsversprechen ist überholt

Der Berliner Journalist Jan A. Karon, ein Sohn polnischer Einwanderer, der in der Industriestadt Ludwigshafen aufgewachsen ist, stellte am 19. August 2026 mit „Bastardmoderne“ seine melancholische Betrachtung der kulturellen Verwerfungen der Gegenwart vor. Diese seien entstanden aus dem Zerfall angestammter Glaubensstrukturen und Wahrheitssystemen, begleitet vom Elitensterben und von einer penetranten Infantilisierung des öffentlichen Debattenraums.

Das liberale Freiheitsversprechen ist überholt2026-09-11T11:00:26+01:00

Der Bundestag lädt zur Selbstbedienung ein

Die ehemalige Bundestagsabgeordnete Joana Cotar berichtete am 15. Juli 2026 von ihren Erfahrungen mit der parlamentarischen Arbeit, wobei sie auf schwere Mißstände hinwies, die ein Vorankommen des Landes eher behindern würden. Die parlamentarische Arbeit müsse von außen reformiert werden, dafür brauche es informierte Bürger, die politischen Druck aufbauen.

Der Bundestag lädt zur Selbstbedienung ein2026-08-14T14:10:34+01:00

Podcast Katechon #28: Adam von Trott und der 20. Juli 1944

Adam von Trott zu Solz (1909–1944) lehnte von Beginn an die Herrschaft Hitlers ab und gehörte zum Kern des Kreisauer Kreises. Zusammen mit Claus Schenk Graf von Stauffenberg arbeitete er an den Vorbereitungen des Staatsstreichversuchs vom 20. Juli 1944. Sein Neffe, Dr. Levin von Trott zu Solz, spricht mit Sebastian Krockenberger über Leben und Wirken Adam von Trotts sowie über das Vermächtnis des Widerstandes.

Podcast Katechon #28: Adam von Trott und der 20. Juli 19442026-07-20T13:19:01+01:00

Machtwechsel in Ungarn: Ausblick in eine ungewisse Zukunft

Am 1. Juli 2026 sprach Bence Bauer, Direktor des Deutsch-Ungarischen Instituts des Mathias Corvinus Collegiums, über das Ergebnis der ungarischen Parlamentswahl vom 12. April 2026 und die neue Regierung des Wahlsiegers Peter Magyar von der Tisza. Die vom bisherigen Ministerpräsidenten Viktor Orbán geführte Partei Fidesz habe die Wahl krachend verloren. Tisza verfüge jetzt über eine Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament, wodurch Verfassungsänderungen künftig leicht möglich seien.

Machtwechsel in Ungarn: Ausblick in eine ungewisse Zukunft2026-07-16T15:49:06+01:00

Podcast Katechon #27: Leo Strauss – Kulturkritik aus dem Geist der Antike

Leo Strauss erkannte in Niccolò Machiavelli den Wegbereiter der Moderne. Die Rückkehr zum antiken Denken sah er als notwendig an. Mit Carl Schmitt setzte er sich über dessen „Begriff des Politischen“ auseinander. Der Literatur- und Kulturwissenschaftler Dr. Till Kinzel erläutert im Gespräch mit Sebastian Krockenberger Grundzüge des Denkens des deutsch-amerikanischen Philosophen.

Podcast Katechon #27: Leo Strauss – Kulturkritik aus dem Geist der Antike2026-07-13T15:42:43+01:00

Woke Linke und Islamisten bekämpfen die Werte der Aufklärung

Als die Journalistin Franziska Sittig erlebte, daß ein Konzert der US-Sängerin Taylor Swift im Sommer 2024 in Wien wegen einer islamistischen Terrordrohung abgesagt werden mußte, kam das für sie einer Zäsur gleich. Das Ereignis war für sie Anstoß, zusammen mit Noam Petri das Buch „Die intellektuelle Selbstzerstörung – Wie der Westen seine eigene Zukunft verspielt“ zu schreiben, das sie am 17. Juni 2026 vorstellte.

Woke Linke und Islamisten bekämpfen die Werte der Aufklärung2026-06-30T13:31:28+01:00

Explodierende Kriminalität hat kulturelle Hintergründe

Am 3. Juni 2026 sprach der Forensische Psychiater Professor Frank Urbaniok über die Kriminalität von Migranten und Flüchtlingen im deutschsprachigen Raum, die durch die unkontrollierte Masseneinwanderung in den letzten Jahren explosionsartig gestiegen sei. Sein besonderes Augenmerk gilt dabei der Gewaltkriminalität. Dabei lasse sich anhand der Zahlen feststellen, daß bestimmte kulturelle Gruppen eine besonders hohe Kriminalitätsquote aufwiesen.

Explodierende Kriminalität hat kulturelle Hintergründe2026-06-19T14:53:48+01:00
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