Andreas Rödder: Konservativ 21.0 – Eine bürgerliche Antwort auf den Populismus

//Andreas Rödder: Konservativ 21.0 – Eine bürgerliche Antwort auf den Populismus

Mittwoch, 3. April 2019, 19 Uhr: Vortrag mit Diskussion
Eintritt 5 Euro pro Person (ermäßigt 3 Euro) an der Abendkasse.

Themenreihe
Konservativ heute

Andreas Rödder (Bild: Bert Bostelmann)

Die Volksparteien sind in der Defensive. In den Jahren der großen Koalitionen hat sich der politische Meinungsstreit an die Ränder des politischen Spektrums verlagert. Sie werden immer stärker, während die politische Mitte weithin sprachlos bleibt. Die SPD befindet sich im freien Fall, doch auch die CDU verliert immer weiter an Wählerzuspruch – eine hochbrisante Entwicklung für das Parteiensystem und die parlamentarische Demokratie, wie wir sie kennen.

Wie aber könnte ein neuer und zeitgemäßer Konservatismus aussehen, der diesen Trend umkehrt? Andreas Rödder analysiert zunächst die aktuelle Lage der deutschen Demokratie und definiert dann den Kern konservativen Denkens, um einen liberalen Konservatismus der Zukunft auf konkreten Politikfelder zu entwickeln: von der internationalen Politik und der europäischen Integration über Klima- und Umwelt- sowie Geschlechter- und Familienpolitik bis zur Migration und zur Leitkultur.

Andreas Rödder, geboren 1967 in Wissen (Sieg), studierte Geschichte und Germanistik in Bonn und Tübingen und wurde 1995 mit einer Dissertation über „Stresemanns Erbe. Julius Curtius und die deutsche Außenpolitik 1929-1931“ in Bonn promoviert. Seit 2005 ist er Professor für Neueste Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und einem breiteren Publikum vor allem durch seine weithin beachteten Bücher „21.0. Eine kurze Geschichte der Gegenwart“ (2015) und „Wer hat Angst vor Deutschland? Geschichte eines europäischen Problems“ (2017) bekannt geworden. Ende März 2019 erscheint sein neues Buch „Konservativ 21.0  – Eine Agenda für Deutschland“.

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2019-02-28T08:54:37+01:00